Tagesprogramm 2020

Programmänderungen sind möglich. Ausstehende Referatsinformationen werden laufend ergänzt.

Keynotes

e-Health ins Licht gerückt

Adrian Schmid, eHealth Suisse

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Angriff aus der Dunkelheit

Dr. Nicolas Krämer, Rheinland Klinikum Neuss GmbH

„Angriff aus der Dunkelheit“: Das klingt nach Krimi, Action und James Bond. So fühlten sich die Mitarbeitenden des Neusser Lukaskrankenhauses, als vor vier Jahren eine massive Hackerattacke die Klinik traf. Wie umgehen mit einer solchen Cyberattacke? Welche Folgen hatte der Angriff? Welche Konsequenzen ergaben sich aus der ersten – und einzig richtigen – Reaktion, alle IT-Systeme herunterzufahren? Dr. Nicolas Krämer, Geschäftsführer des Lukaskrankenhauses, greift die unterschiedlichen Aspekte einer Krise auf, die jede Klinik treffen kann. Er spricht über schnelles Handeln und den Mut zur Transparenz, über den „Faktor Mensch“ und die Zusammenarbeit mit den Cybercops von LKA (Landeskriminalamt) und BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik): über einen Ausnahmezustand, der sich als Chance entpuppte.

Informationssicherheit im Spital – Realität oder Wunschdenken?

Stefan Juon, Kantonsspital Graubünden 

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Streams

Stellen Sie Ihr Tagesprogramm nach Ihren Wünschen zusammen.

Krisenmanagement – Was tun im Ernstfall?

Hans-Joachim Blach, AdNovum Informatik AG

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Mit der Vernetzung steigt die Verletzlichkeit

Lukas Christen, CyOne Security AG

Wie andere vernetzte Systeme macht sich auch das «Spital der Zukunft» zur Zielscheibe von Cyberangriffen. Lukas Christen wird in seinem Referat die Sicherheitsaspekte in der Zusammenarbeit von Herstellern und Betreibern beleuchten. Zudem wird er die Herausforderungen und Gefahren von Digitalisierung und Cyberraum auf die Sicherheit des Spitals aufzeigen.

Praxistipps im Umgang mit Zugriffsinfor-mationen im EPD und bei verteilten Systemen

Christoph Knöpfel und Thomas Manser, CSP AG

Im Zusammenhang mit der Einführung des EPD wurden wichtige Konzepte erarbeitet, um den Zugriffsschutz auf Behandlungsinformationen von Patienten organisatorisch und technisch zu gewährleisten. Im Referat werden diese Konzepte kurz vorgestellt und es wird aufgezeigt, welche Auswirkungen sie auf die an EPD-Stammgemeinschaften angeschlossenen Gesundheitseinrichtungen haben. Wie diese Auswirkungen einen Nutzen innerhalb der Gesundheitseinrichtungen erzeugen können, erfahren Sie am Beispiel der Optimierung der eigenen Informationssicherheitskonzepte und -massnahmen (Berechtigungskonzepte, Awarenesskampagnen etc.).

Cyber-Recovery, wenn Cyber-security nicht genug ist

Markus Schrofer, Dell Technologies

Security ist ein brandaktuelles Thema im Gesundheitswesen. Neben Cyber-Security, welche das Primärziel hat, die Sicherheit zu gewährleisten, setzen wir uns mit dem Thema auseinander, wie man die businesskritischen Systeme wieder in Betrieb nimmt, sollte die vorhandene Sicherheit nicht ausreichen oder bereits durchbrochen sein.

Erster Arbeitstag und nichts geht …
 

Markus Steiner und Markus Kirchhofer, ITConcepts Professional GmbH

Die neue Mitarbeiterin ist hoch motiviert an ihrem neuen Arbeitsplatz eingetroffen und wird von den Kolleginnen und Kollegen in das Arbeitsgebiet eingeführt. Natürlich möchte sie nun auch IT-technisch so schnell als möglich mit dem eigenen Log-in die ersten Schritte in der neuen Umgebung machen. Nur: Das System kennt die Mitarbeiterin nicht, die Berechtigungen sind nicht vorhanden, wertvolle Zeit und Motivation gehen verloren. 

Dass am ersten Arbeitstag technisch alles reibungslos klappt, könnte als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Aber in der Praxis sind die Prozesse, die mit der Anstellung einer neuen Mitarbeiterin bzw. eines neuen Mitarbeiters angestossen werden, hoch komplex. Das Referat befasst sich mit den praktischen Fragen, wie bestehende Prozesse harmonisiert, Durchlaufzeiten optimiert, Medienbrüche vermieden, die allgemeine Datenqualität verbessert und die Verantwortlichkeit klar geregelt werden können. Unter anderem muss auch jederzeit ein sicherer und nachvollziehbarer Zugriff auf die benötigten Daten gewährleistet sein. Die Referenten zeigen anhand von praktischen Beispielen auf, wie mit Hilfe eines Identity- und Access-Managementsystems die Basis für einen gesicherten Betrieb und eine kontinuierliche Verbesserung gelegt werden kann.

Künstliche Intelligenz für das Netzwerk der nächsten Dekade

David Simon, Juniper Networks Switzerland GmbH

Die Netzwerke im Gesundheitswesen werden immer grösser und komplexer, die Sicherheitsanforderungen steigen stetig. Wie kann nun auf dieser Grundlage der effiziente, performante und sichere Betrieb noch gewährleistet werden? Künstliche Intelligenz (KI) ist die logische Antwort auf diese Frage. Erfahren Sie, wie die KI den Netzwerkbetrieb revolutioniert, die Effizienz und Performance steigert und dies bei deutlicher Senkung der der Betriebskosten.

Wollen wir die Sicherheit eines Spitals wirklich dem Zufall überlassen?

Urs Achermann, Kudelski Security

Ende Januar 2020 berichtete SRF in der «Rundschau» über Hackerangriffe auf Spitäler, die Ende Oktober 2019 stattgefunden hatten. Dabei wurden u. a. die Spitäler Limmattal und Wetzikon Opfer einer bekannten Erpresser-Malware. Erschreckend dabei: Der Angriff wurde nur zufällig durch einen Mitarbeiter festgestellt. Die Sicherheit der Schweizer Spitäler darf nicht dem Zufall überlassen werden. Das Referat zeigt auf, was für Möglichkeiten es gibt, solche Angriffe professionell und systematisch zu entdecken, damit der Schaden auf ein Minimum reduziert werden kann.

Das Cyber-Security-Rennen – oder wie man einen Angriff übersteht

Javier de Virgala, Logicare AG

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Sind Ihre Patientendaten wirklich sicher?


Chris Berger, UMB AG

Patientendaten gehören zu den absolut sensibelsten Daten überhaupt. Security-Software alleine schützt diese Daten aber nur ungenügend. Erst mit konsequentem Schwachstellenmanagement und einem schlagkräftigen Response-Team können Sie auf Bedrohungen rasch reagieren.

Sicherer Zugriff auf sensible Daten im Arbeitsalltag – jede Applikation, zu jeder Zeit, von jedem Gerät

Flurin Giovanoli, VMware Switzerland GmbH

Röntgenbilder auf Tablets, Forschungsergebnisse auf dem Smartphone, Arbeitsstationen, die von mehreren Mitarbeitenden genutzt werden – die Digitalisierung schreitet auch im Gesundheitsbereich voran und stellt höhere Anforderungen an die eingesetzten Informatik-Mittel und deren Sicherheit. Wir zeigen Ihnen Use-Cases und Möglichkeiten, wie Sie den Ansprüchen des modernen, digitalen Arbeitsplatzes gerecht werden können, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen.